Exklusive Sherry Spezialitäten
Sherry ist das Genuss-Highlight aus Andalusien und begeisterte Liebhaber:innen edler Tropfen weltweit. Ob trocken oder süß – Sherrys überzeugen durch eine unvergleichliche Vielfalt an Aromen, die von der Traube bis zur Flasche mit größter Sorgfalt gepflegt werden.
Inhalt: 0.75 L (25,27 €* / 1 L)
Inhalt: 0.75 L (25,27 €* / 1 L)
Inhalt: 0.75 L (33,27 €* / 1 L)
Was ist Sherry?
Sherry ist ein spanischer Likörwein, der in und um den Ort Jerez de la Frontera in der Provinz Cadiz hergestellt werden darf. Diese Region ist daher nicht ohne Grund auch als Sherry-Dreieck bekannt. Nur Weine, die aus dem ca. 11.000 Hektar großen Gebiet stammen, dürfen als Sherry bezeichnet werden.
Die Trauben für Sherrys werden vor Ort zu trockenem Weißwein verarbeitet, bevor sie durch die Zugabe von Branntwein aufgespritet und somit veredelt werden Der Name „Sherry“ stammt von der maurischen Bezeichnung „Sherish“ für den Ort Jerez.

Die besondere Art der Herstellung
Die Herstellung von Sherry erfolgt nach dem traditionellen Solera-Verfahren. Dabei reift der Wein in Holzfässern, die in mehreren Reihen übereinander gestapelt sind. Der Alkoholgehalt der fertigen Sherrys kann bis zu 20 % betragen. Hierbei wird der Sherry in mindestens drei übereinander gestapelten Holzfaß-Reihen ausgebaut. Der Faßinhalt beträgt, in der Regel, 600 Liter. Wenn der neue Sherry gefüllt werden soll, wird der unteren Faßreihe (der Solera) ungefähr die Häfte eines jeden Fasses entnommen. Der entnommene Sherry wird verschnitten und je nach Sherry-Art zur Füllung vorbereitet.
Die nun halbvolle Solera wird mit dem Wein aus den Fässern der zweiten Lage aufgefüllt. Diese wiederum aus der Lage darüber. Die oberste Lage wird nun mit jungem Wein, dem sogenannten „Mosto“ aufgefüllt.
Dieses Verfahren ist der Grund, warum es in der Regel keine Jahrgangs-Sherrys gibt. Eine weitere, geschmacksprägende Komponente, ist bei den meisten Sherrys die besondere Hefe. Diese Florhefen schwimmen auf der Oberfläche des Sherrys und verleihen dem Sherry seinen typischen Geschmack. Durch den Einsatz von Branntwein erhöht sich der natürliche Alkoholgehalt des Weißweins auf bis zu 20 %.
Für die Herstellung von Sherry werden grundsätzlich nur drei Rebsorten verwendet, die zu trockenem Weißwein vergoren und mit Branntwein versetzt werden.
Die Grundlage für jeden Sherry bilden nur drei zugelassene Rebsorten:
- Pedro Ximénez: Liefert die Grundlage für besonders süße Sorten.
- Palomino Fino: Hauptrebsorte für trockene Sherrys.
- Moscatel: Bekannt für aromatische Sherrys mit einer natürlichen Süße.
Die Vielfalt der Sherry-Sorten
Von trocken bis süß bietet Sherry eine breite Palette an Geschmacksrichtungen:
- Fein: Trocken und leicht, mit einem Alkoholgehalt von etwa 15 %.
- Amontillado: Eine Mischung aus trockenem Geschmack und nussigen Aromen.
- Sahne: Süße und cremige Variante, ideal als Dessertwein.
- Pedro Ximénez: Besonders süß und vollmundig, mit Aromen von Rosinen und Trockenfrüchten.
Diese Vielfalt macht Sherry zu einem vielseitigen Genussprodukt für unterschiedlichste Anlässe.
Sherry bei Pallhuber
Bei Pallhuber finden Sie eine hochwertige Auswahl an unterschiedlichen Sherry Weinen von mild bis süß oder cremig bis fruchtig. Besonders der Pedro Ximénz Sherry aus der gleichnamigen Rebsorte ist für seinen süßen, üppigen Geschmack und seine einzigartigen Aromen nach Rosinen und Trockenfrüchten bekannt. Jede Flasche Sherry spiegelt die Qualität und Tradition spanischer Weinherstellung wider.

Sherry richtig trinken
Damit Sie den vollen Geschmack von Sherry genießen können, haben wir Ihnen hier die wesentlichen Grundregeln aufgeführt.
Die Temperatur
In erster Linie sollte Sherry gekühlt getrunken werden. Dabei gilt die Faustregel: Süßeren Sherry besser leicht gekühlt trinken und trockeneren Sherry sehr kalt. Ein Pedro Ximénz Sherry kann aber durchaus 14 oder 16 Grad Celsius haben, da dieser besonders süß und üppig schmeckt.
Das Glas
Sherry sollte, wie andere Weine auch, aus einem bauchigen Weinglas getrunken werden. Da Sherry üblicherweise in geringeren Mengen eingegossen wird, weisen handelsübliche Weingläser oft ein zu großes Volumen auf. Optimal ist daher ein kleines Weinglas, indem der Sherry atmen und seine Aromen entfalten kann. Wenn Sie Nummer sicher gehen wollen und das Geschmackserlebnis vollenden möchten, dann empfehlen wir Ihnen das sogenannte Copita-Glas.
Die Begleitung
Ob als Aperitif, zum Essen oder als Cocktail – Sherry ist vielseitig einsetzbar. Ein trockener Fino harmoniert hervorragend mit mediterranen Vorspeisen, Fisch oder Meeresfrüchten. Süße Varianten wie Pedro Ximénez oder Cream begleiten Desserts und Käseplatten ideal und sorgen für einen krönenden Abschluss.